Rohfleischknochen

 

Rohfleischknochen werden bei BARFern auch mit

RFK abgekürzt.
Gerade bei Knochen sind sich viele Besitzer

sehr unsicher, denn häufig wird zu dem Thema

regelrechte Angst verbreitet.

Grundsätzlich sind Hunde und Katzen

als Beutefresser von Natur aus in

der Lage Knochen zu fressen und

zu verwerten, daher ist die Sorge ersteinmal

unbegründet. Knochen dienen unter anderem

zur natürlichen Kalzium- und Phosphorversorgung.

Ich möchte mich hier mit den typischen Fragen und Sorgen zur Knochenfütterung befassen.

Man darf keine Geflügelknochen verfüttern, da diese splittern.

   Das stimmt so pauschal nicht.

   Geflügelknochen sind gerade für "Anfänger" gute Einstiegsknochen.

   Jedoch sollte darauf verzichtet werden, Knochen von alten Tieren (wie zum Beispiel

   die eines Suppenhuhns) zu verfüttern, da diese tatsächlich etwas brüchiger sind.

Erhitzte Knochen sind gefährlich

   Das stimmt.

   Es dürfen niemals erhitzte (Kochen, Braten, Backen, etc.) Knochen den Weg in den

   Futternapf finden.
   Diese Knochen splittern und können Ihr Tier lebensgefährlich verletzten!

• Knochen ist Knochen, es ist egal welche ich verfüttere

   Das stimmt so nicht.

   Zu aller erst werden beim BARFen Rohfleischknochen gefüttert.
   Die Definition dahinter ist, dass diese aus 50 % Fleisch und 50 % Knochen bestehen.
   Dann wird noch zwischen "weiche Knochen" und "harte Knochen" unterschieden.
   Geflügel- oder Kaninchenknochen zählen zu den weichen Knochen. Lamm-, Kalb-,Rind-

   oder Wildknochen wiederrum werden zu den harten Knochen gezählt.

   Für Katzen werden weiche Knochen bevorzugt.

   Es gibt einige Knochensorten, die gemieden werden sollten, da diese zu hart sind, dazu

   zählen Röhrenknochen oder Ochsenschwanz.

   Rinderbeinscheiben sollten nicht gegeben werden, da hier die Gefahr besteht, dass diese

   sich über den Kiefer des Hundes stülpen. Meist sind diese auch zu hart, um komplett

   verzehrt zu werden.

• Worauf muss ich bei der Knochenfütterung achten?

   Wenn die oben genannten Punkte beachtet werden, sind die größten Gefahrenquellen

   beseitigt.

   Die nächste Überlegung ist: Schlingt mein Hund oder kennt er es schon Knochen zu

   fressen. Bei Schlingern empfiehlt es sich nicht zu kleine Knochen anzubieten, damit

   dieser den Knochen nicht im Ganzen verschlucken kann.
   Kennt er das Fressen von Knochen noch nicht, eignen sich besonders gut Geflügelhälse,

   Lamm- oder Kalbsrippen bzw. Brustbeine.

   Beobachten Sie Ihr Tier bei der Knochenfütterung.

• Kann ich Knochen ersetzten?

   Wenn die Sorge zu groß ist oder der Hund/die Katze Knochen schlichtweg nicht

   vertragen, können verschiedene Supplemente eingesetzt werden, dies sollte jedoch

   erst als letzte Möglichkeit verwendung finden.

   Eine Alternative zu ganzen Knochen können auch gewolfte Knochen sein, diese werden

   inzwischen immer häufiger angeboten.

   Katzen: Katzen werden eher weniger auf einem Kalbsbrustbein rumkauen,
   daher hat sich
gerade für unsere Stubentiger gewolfte Knochen bezahlt gemacht.

Sie haben noch Fragen? Dann zögern Sie nicht mich zu kontaktieren.

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